Video-Marketing gehört zu den neuen Werbeformen, die durch das Internet ermöglicht werden. Dieses ist zu einem Medium geworden, in dem sich ein Großteil der potenziellen Kundschaft aufhält. Als solches bietet es für den Einsatz des Videos eine Reihe von Möglichkeiten, verschiedene Strategien einzusetzen und dadurch ein großes Publikum zu erreichen.

Was ist Video-Marketing?

Das zentrale Element einer solchen Marketing-Kampagne ist das Video. Dabei handelt es sich meist um einen kurzen Werbespot, der in die Umgebung online passt, ein Imagevideo oder eine andere Form der Werbung, die als Online-Video zur Verfügung steht und im Internet verbreitet wird. Das Marketing setzt auf das Konzept der Werbespots, die bereits im Fernsehen ausgestrahlt werden, überträgt sie jedoch auf ein Medium, in dem sich weitaus mehr Menschen aufhalten und eher bereit sind, sich die Werbematerialien anzusehen – denn online können sie sich selbst aussuchen, welche Videos sie abspielen und welche sie nicht interessieren.

Wie lassen sich Videos werbewirksam einsetzen?

Das Video als Werbemittel ist eng mit einer Marketing-Strategie verbunden, die als viral bezeichnet wird. Virales Marketing setzt auf soziale Netzwerke wie Facebook, um Videos wirksam zu verbreiten. Facebook bietet eigens für Unternehmen Fanseiten, auf die sie News, aber auch Werbematerialien hochladen können. Diese stehen einem breiten Publikum von Nutzern zur Verfügung, die ihrerseits helfen, die Medien weiter zu verbreiten. Das soziale Netzwerk überträgt das mündliche Empfehlungsmarketing, das jeder Mensch unbewusst betreibt, wenn er einem Freund von einer Werbung erzählt, auf das Internet.

Auch ein Firmenvideo kann wirksam eingesetzt werden. Dieses kann auf die Webseite der eigenen Firma hochgeladen werden, aber auch in ein soziales Netzwerk. Ein schönes Beispiel ist die Videosammlung von astramedia auf Facebook. Dort werden auf visuellem Wege Unternehmen vorgestellt. Diese haben einen tiefgründigen Charakter, um dem Nutzer in Erinnerung zu bleiben – denn das wird von Internetnutzern erwartet und ist ein zentrales Element im viralen Marketing.

Als Medium für Werbevideos nutzen die meisten Unternehmen heute YouTube. Dort kann man fertiges Material hochladen und es von YouTube aus weiter verbreiten.

Wie produziert man Videos für den Online-Einsatz?

Der Internetnutzer stellt an Marketing-Videos hohe Ansprüche. Er erwartet eine Pointe, ein gut durchdachtes Konzept, aber auch grundlegende Punkte: Eine qualitativ hochwertige Aufnahme, fähige Darsteller und ein Gesamtbild, das die Seriosität des Projektes vermittelt.

Wichtig ist daher eine professionelle Produktion, die ein Team erfordert. Es ist ein Drehbuch notwendig, ebenso wie Technik und gute Darsteller, um ein hochwertiges Video zu produzieren. Zu diesem Zweck sollte man sich an einen Dienstleister wenden, der mit der Produktion von Werbevideos Erfahrung hat und in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen einen Clip erstellen kann, der die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden erregt.

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Zu den Trends im Online-Marketing für 2010 gehören ohne Frage Mobile Marketing mit Apps, Social Media Marketing, Video-Marketing, aber gerade in letzter Zeit immmer stärker auch Augmented Reality.

Was versteht man unter Augmented Reality?

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality [ɔːɡˈmɛntɪd ɹiˈælɪti], AR [eɪˈɑː]) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden. Es ist die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung.

Quelle: Wikipedia

Wie lässt sich Augmented Reality im Marketing einsetzen?

Relativ plump wäre das Einblenden von Artikel, Produkten, Gegenständen mit starkem Branding in die Sicht des Benutzers. Verbunden mit Lokalisierungssystemen können über das Internet Informationen zu einem Ort quasi in Echtzeit eingeholt werden und verknüpft mit den Profildaten eines Benutzers lassen sich Wegweiser zu interessanten Geschäften in der Umgebung einblenden. Die diversen Couping-Dienste träumen sicherlich auch von der Anzeige von Rabattangeboten…

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Johannes Moskaliuk hat eine nicht nur schöne, sondern auch informative Mindmap zu Werkzeugen im Social Web erstellt. Zu den verschiedenen Werkzeugen, z.B. Wikis oder Podcasts, nennt er jeweils die Medieneigenschaften, die Probleme des Werkzeuges und verlinkt einige Beispiele.

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Manchmal ist es doch nützlich, wenn die Großen ein Thema ins Auge fassen. Der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer sieht den Ausweg aus der Krise (mit Werbeerlösen) im Verkauf der Verlagsinhalte als sog. Paid Content. Als erster Schritt werden alle Inhalte, die über iPhone-Apps distrubiert werden, verkauft. Ob sich das durchsetzt, bleibt abzuwarten. In einem Gespräch haben wir letztens schon Wetten darauf abgeschlossen, wann wieder zu werbefinanzierten Inhalten zurückgewechselt und das Projekt als gescheitert erklärt wird. Die Schätzungen lagen zwischen einem Monat und einem Jahr…

Das es auch anders geht, beweisen einige Erfolgsmodelle. Wo und wann Paid Content funktioniert, zeigt Jan Tißler im UPLOAD Magazin.

Nicht die kleinen, austauschbaren Newshäppchen sind es. Es geht um Informationen und Angebote, die einmalig sind, besonders und zielgruppengerecht.

An genau dieser Art Inhalte wird das Modell des großen Verlagshauses scheitern. Sicherlich werden sie mehr Umsatz machen als jedes, der in Jans Artikel genannten Unternehmen, aber im Kern bieten sie v.a. Newshäppchen an, die es anderswo auch kostenlos gibt. Die Umsatzerwartungen der Aktionäre werden daher sicherlich nicht erfüllt werden. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen!

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Der folgende Absatz spricht mir so sehr aus dem Herzen, den zitiere ich einfach mal unkommentiert.

Bei reinen Inhaltsanbietern gibt es zwei Formen von (deutlich schwächeren) Netzwerkeffekten: Erstens bevorzugen Werbeauftraggeber die grösseren Online-Publikationen, besonders für Bannerwerbung. Das hat aber vor allem etwas mit dem unterentwickelten Zustand der Werbebranche zu tun, die Bannerwerbung immer noch bucht wie Zeitungswerbung. Das Medium Internet an und für sich kann sehr gut und effizient mit Fragmentierung umgehen. Vom Netzwerkeffekt profitieren primär die technischen Werbeplattformen (wie Google AdSense), nicht notwendigerweise die eigentlichen Werbeträger.

Das Zitat stammt aus dem überaus lesenswerten Artikel Die kommende Fragmentierung der Medienbranche auf netzwertig.

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