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27
Jul
Nachdem ich am Zanox 1 Million Dollar Contest mangels Zeit nicht richtig partizipieren konnte, bin ich jetzt endlich dazu gekommen für eines meiner Projekte die Zanox Web Services zu testen.
Der große Reiz für mich als Publisher im Einsatz der Web Services liegt darin, dass ich nicht jedes Programm einzeln freischalten lassen muss und mir die Codes mühsam aus der tagsüber teilweise langsamen Webseite kopieren muss. Über eine Programmierschnittstelle kann ich die Zanox Engine mit einem Keyword füttern und bekomme dazu passende Treffer zurück. Das ist nicht sonderlich innovativ, aber funktioniert u.a. bei Amazon ausgezeichnet.
Ich habe für mein Experiment die PHP Client Library, die Zanox von sich aus frei zur Verfügung stellt, genutzt. Die Integration ist ein Klacks. (Dazu möchte ich hier nicht weiter eingehen. Eine ausreichende Dokumentation findet sich bei Zanox im Wiki.) Die Bibliothek steht leider (noch) nicht für die neueste API Version (zum Zeitpunkt [Ende Juli!] des Veröffentlichen dieses Artikel ist das die Version 2009-07-01) zum Download bereit.
Die API liefert passende Treffer zurück, die sich einfach weiterverarbeiten lassen. So weit, so gut. Um meinen Einbau zu testen, habe ich dann mal ein paar der generierten Affialiate-Links getestet. Erst einen, dann zwei, dann ganz viele. Nicht ein einziger ist auf einer gültigen Produktseite gelandet. Ich habe zudem noch verschiedene Keywords aus verschiedenen Bereichen getestet. Das Ergebnis war dasselbe. Wie bitte soll das konvertieren, Zanox?
Ärgerlich fand ich auch, dass gefühlt nur bei jedem Dritten Treffer ein Bild vorlag. Für reine Textlinks spielt das keine Rolle, aber in meinem Modell “hübsche” ich den Link gerne noch ein wenig mit einem Produktbild auf.
Ich fürchte, dass sich mit der neuen Version der Zanox Client Library nichts ändern wird. Gerne hätte ich Zanox als weiteren Publisher eingesetzt, aber so bleibe ich bis auf weiteres bei Amazon und Ecato.
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