Kein Youtube Live: Google Tochter in Deutschland ausgebremst
Mit den neuen Youtube Live wollte das weltweit größte Video portal eine neue Generation der Videoübertragung im Internet starten. In Deutschland wird das spannende Experiment des zum Google Konzern gehörenden Portals vorerst allerdings nicht verfügbar sein. Als Grund nannte das Unternehmen Probleme mit dem deutschen Rechtssystem. Ob es überhaupt jemals in der Bundesrepublik verfügbar sein wird, ist derzeit völlig unklar.

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Mary Meeker von Morgan Stanley hat den Begriff Reward-driven Marketing in ihrer viel beachten Präsentation über Internet-Trends im Zusammenhang mit dem Online-Spieleanbieter Zynga verwendet. Doch was steckt dahinter?

reward = engl. für Belohnung, Gegenleistung, Honorierung

Also eine Marketing-Spielart, wo der Werbetreibende die Aufmerksamkeit der Zielperson belohnt. Im Falle von Zynga sind es Angebote (“Offers”) mit der die Zielgruppe bei der Stange gehalten werden sollen. Die Besonderheit liegt hier darin, dass die Angebote ins Game-Play integriert sind. Die Offers bei Zynga waren nicht ganz unumstritten und wurden zeitweise auch schon aus dem Programm genommen, weil damit Schindluder getrieben wurde.

Da die Offers bei Zynga wieder aufgenommen wurden, sieht Mary Meeker in Reward-driven Marketing ein Marketingkonzept mit vielversprechender Zukunft (im Internet).

Was denken Sie über Belohnungsmarketing? Alter Schuh oder neuer Hut mit viel Potential? Uns interessiert Ihre Meinung, hinterlassen Sie doch einen Kommentar bei uns!

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Es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, dass die vordersten Plätze in Suchmaschinenergebnissen Goldwert sind. Der Kampf um die Top-Positionen wird täglich merklich härter. Immer neue Player strömen in den Markt. Die Verlage öffnen ihre riesigen Archive. Auch andere Medienhäuser fluten das Netz mit alten und neuen Inhalten. Hinzu kommen neue Player aus den Medienbereichen, dem E-Commerce und dem Handel.

Selbst wer vorhandene Bestände hat, der braucht – zumindest hin und wieder – neue Inhalte. Einzigartige Inhalte sollten es sein! Oder auf neudeutsch Unique Content muss her. Denn der Wert von Unique Content ist (fast) unbezahlbar.

Das sehen die VCs mittlerweile ähnlich, wie die Millionenspritze in den Text-Marktplatz Textbroker sehr schön zeigt. Dort erstellen mehrere zehntausend Autoren Texte für nach Firmenangaben über 20.000 (Verlags-)kunden. Die fast schon industrielle Produktion des Erstellens von Inhalten ist en vogue.

Wer ebenfalls schon Texte über Textbroker erstellen lässt, dem sei noch das Textbroker Plugin für WordPress von open haus empfohlen.

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Werkzeuge im Social Web 300x291 Werkzeuge im Social Web Johannes Moskaliuk hat eine nicht nur schöne, sondern auch informative Mindmap zu Werkzeugen im Social Web erstellt. Zu den verschiedenen Werkzeugen, z.B. Wikis oder Podcasts, nennt er jeweils die Medieneigenschaften, die Probleme des Werkzeuges und verlinkt einige Beispiele.

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Manchmal ist es doch nützlich, wenn die Großen ein Thema ins Auge fassen. Der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer sieht den Ausweg aus der Krise (mit Werbeerlösen) im Verkauf der Verlagsinhalte als sog. Paid Content. Als erster Schritt werden alle Inhalte, die über iPhone-Apps distrubiert werden, verkauft. Ob sich das durchsetzt, bleibt abzuwarten. In einem Gespräch haben wir letztens schon Wetten darauf abgeschlossen, wann wieder zu werbefinanzierten Inhalten zurückgewechselt und das Projekt als gescheitert erklärt wird. Die Schätzungen lagen zwischen einem Monat und einem Jahr…

Das es auch anders geht, beweisen einige Erfolgsmodelle. Wo und wann Paid Content funktioniert, zeigt Jan Tißler im UPLOAD Magazin.

Nicht die kleinen, austauschbaren Newshäppchen sind es. Es geht um Informationen und Angebote, die einmalig sind, besonders und zielgruppengerecht.

An genau dieser Art Inhalte wird das Modell des großen Verlagshauses scheitern. Sicherlich werden sie mehr Umsatz machen als jedes, der in Jans Artikel genannten Unternehmen, aber im Kern bieten sie v.a. Newshäppchen an, die es anderswo auch kostenlos gibt. Die Umsatzerwartungen der Aktionäre werden daher sicherlich nicht erfüllt werden. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen!

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Der folgende Absatz spricht mir so sehr aus dem Herzen, den zitiere ich einfach mal unkommentiert.

Bei reinen Inhaltsanbietern gibt es zwei Formen von (deutlich schwächeren) Netzwerkeffekten: Erstens bevorzugen Werbeauftraggeber die grösseren Online-Publikationen, besonders für Bannerwerbung. Das hat aber vor allem etwas mit dem unterentwickelten Zustand der Werbebranche zu tun, die Bannerwerbung immer noch bucht wie Zeitungswerbung. Das Medium Internet an und für sich kann sehr gut und effizient mit Fragmentierung umgehen. Vom Netzwerkeffekt profitieren primär die technischen Werbeplattformen (wie Google AdSense), nicht notwendigerweise die eigentlichen Werbeträger.

Das Zitat stammt aus dem überaus lesenswerten Artikel Die kommende Fragmentierung der Medienbranche auf netzwertig.

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